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Marathon am Nordpol
Dieser jährlich stattfindende 26,2 Meilen lange Marathon gewinnt enorm an Popularität und Gestalt. Für den Lauf 2009 gab es bereits dutzende Anfragen aus der ganzen Welt, viele der begrenzten Plätze sind schon vergeben. Darüberhinaus wurde der Marathon in die Association of International Marathons and Road Races (AIMS) aufgenommen, dank der genauen Streckenabmessung und des Bemühens um genaues Zeitmessen.
Obwohl diese eisige Herausforderung an der Spitze der Erde heftig umstritten ist, werden Athleten mit entsprechender Fitness aufgenommen, die Plätze werden an die ersten Bewerber vergeben. Der Lauf wird vom mobilen russischen Camp am Nordpol organisiert, dank 24 Stunden Tageslicht und beheizter Zelte gibt es keine Sperrzeiten. Daher können auch unerfahrenere Läufer diesen Marathon gut bewältigen.
Die Wettbewerber müssen trotzdem widerstandsfähig sein. Die Temperaturen können auf bis zu -30°C fallen, eisige Winde sorgen zum Teil für noch kältere Grade. Das Gelände, bestehend aus kleinen Hügeln und weichem Schnee, raubt viel Energie. Hindernisse wie Risse im Eis müssen jedoch nicht überquert werden, dies wird auf der Route vermieden.
Neben dem Ziel, Geld für wohltätige Zwecke zu sammeln, hoffen die Teilnehmer darauf, dem „Grand Slam Club of Marathoners“ beizutreten, unter dessen Mitgliedern sich auch der Polarforscher Sir Ranulph Fiennes findet. Der Club besteht aus Teilnehmern an Marathons auf den 7 Kontinenten ebenso wie auf dem Arktischen Ozean. Andere hoffen auf den individuellen oder Gemeinschaftstitel. Nach 26,2 Meilen werden sicherlich alle Läufer froh sein, die Ziellinie erreicht zu haben und am Fotoshooting und der Preisverleihung teilzunehmen, und zwar genau bei 90N, dem genauen geografischen Nordpol.
Der Nordpol-Marathon wird von Richard Donovan aus Irland durchgeführt und von Red Moon gesponsert, einem der global führenden Anbieter für kostenlose öffentliche Internetzugänge und damit verbundene Technologien.
Die Aufnahmegebühr für den Marathon nächstes Jahr beinhaltet die Zulassung zum Lauf, Hin- und Rückflüge von Svalbard (Norwegen) zum Nordpol, beheizte Zelte, Essensversorgung am Nordpol und Helikopterflüge in der Nordpol Region. Dieser Lauf ist nicht nur der nördlichste Marathon der Welt, sondern auch die einzige bescheinigte Strecke auf einem Ozean – vor allem auf dem Packeis, das den über 12.000 Fuß tiefen Arktischen Ozeans am Nordpol bedeckt.
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